Posted by Martin Booker © 2008
Man kann über die Frankfurter Schule und ihre Protagonisten Horkheimer, Adorno & Co. geteilter Meinung sein. Insbesondere der Vorwurf des Elitismus, also dass v.a. die Kritik an der Populärkultur jener Zeit von einem elitären Denken motiviert war und sich lediglich in den Mantel des Neomarxismus kleidete, lässt sich wohl nicht ganz von der Hand weisen. Über Sprache und Stil eines Theodor W. Adorno einmal ganz zu schweigen.
Doch ohne Zweifel nimmt die Frankfurter Schule und ihre Kritische Theorie eine wichtige Rolle in der deutschen Soziologie ein: Insbesondere in den Nachkriegsjahrzehnten war sie eng mit dem Programm der Westaliierten des Reeducation verbunden. Die Soziologie hatte in jener Zeit das explizite Ziel, dabei zu helfen, die Deutschen zu guten Demokraten umzuerziehen.
ARTE hat im letzten Jahr eine ausgezeichnete Dokumentation zu dem Thema ausgestrahlt: „Adorno – Wer denkt ist nicht wütend“. Hier ist sie nochmal in voller Länge. Vielen Dank an dokumentationen.blogspot.com für das Archivieren des Materials.
Zu dem Video auf googlevideos geht es mit diesem Link.


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