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	<title>Comments on: Die Soziologie am Scheideweg – Soziologie in der Wissens- und Mediengesellschaft</title>
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	<description>Die Welt aus soziologischer Perspektive</description>
	<lastBuildDate>Wed, 28 Mar 2012 10:20:50 +0000</lastBuildDate>
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		<title>By: Sowi</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sowi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Mar 2012 10:20:50 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Es ist doch wie bei sovielem dieser Tage das Problem der Wertschätzung. Außer Geld wird nichts mehr so wert geschätzt, auch wenn man sich nach Außen hin anders artikuliert. Sei es bei der Arbeit oder auch in der privaten Sphäre: Die Übernahme des Wirtschaftstheorem auf andere Bereiche spart natürlich auch die Soziologie nicht aus. Was bringt es denn Soziologen zu beschäftigen, wenn die Ingenieure das Geld bringen und Wirtschaft auf Trab halten. Das sind ja aber keine neuen Vorstellungen. Nur nach dem Krieg war man sich bewußt, dass es diese Leute braucht um ein soziales Nebeneinander zu garantieren. Doch die Auflösung des sozialen Friedens ist ja kein Theorem mehr. Schon lange wird von Politik und Wirtschaft daran gearbeitet und wie die Geschichte zeigt, wissen wir auch schon wie das ausgehen wird...]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist doch wie bei sovielem dieser Tage das Problem der Wertschätzung. Außer Geld wird nichts mehr so wert geschätzt, auch wenn man sich nach Außen hin anders artikuliert. Sei es bei der Arbeit oder auch in der privaten Sphäre: Die Übernahme des Wirtschaftstheorem auf andere Bereiche spart natürlich auch die Soziologie nicht aus. Was bringt es denn Soziologen zu beschäftigen, wenn die Ingenieure das Geld bringen und Wirtschaft auf Trab halten. Das sind ja aber keine neuen Vorstellungen. Nur nach dem Krieg war man sich bewußt, dass es diese Leute braucht um ein soziales Nebeneinander zu garantieren. Doch die Auflösung des sozialen Friedens ist ja kein Theorem mehr. Schon lange wird von Politik und Wirtschaft daran gearbeitet und wie die Geschichte zeigt, wissen wir auch schon wie das ausgehen wird&#8230;</p>
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		<title>By: Chris</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Chris]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jul 2009 10:37:51 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Danke erstmal für deinen Beitrag. Es ist natürlich die Frage, ob man auch bei diesem Thema eine solche Konkurrenz der Disziplinen aufbauen sollte. Mal ganz idealistisch gesprochen: Ist es nicht egal, welchen Disziplinen der Wissensfortschritt zum Wohle der Menschheit zugerechnet wird? Welchen Unterschied macht es, wenn wir der Theorie nun &quot;betriebswirtschaftlich&quot;, &quot;soziologisch&quot; oder irgendeinen anderen Namen geben?
Aus meiner Perspektive bleibt es jedoch nicht bei einem bloßen Namen, sondern &quot;Die Soziologie&quot; ist mit einer eigenen Sichtweise auf die Welt verbunden, die sie von anderen Disziplinen unterscheidet. Daher ist es aus meiner Perspektive wichtig, dass die Soziologie (nicht verstanden als Institution, sondern in Form der in ihr arbeitenden WissenschaftlerInnen) sich und damit die ihr eigenen Weltsicht in den Diskurs einbringt.
Und genau da liegt oft genug das Problem, wenn öffentliche Diskurse von ökonomischen Theoriegebäuden dominiert werden.

Eine weiter Anmerkung: Nein, ich lehne mich mit meiner Prognose wirklich nicht weit aus dem Fenster. ;) Doch ich denke, dass viele der von mir beschriebenen Entwicklungen wie eine größere kulturelle Diversität bisher im Bewusstsein der Wenigsten verankert ist. :)]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke erstmal für deinen Beitrag. Es ist natürlich die Frage, ob man auch bei diesem Thema eine solche Konkurrenz der Disziplinen aufbauen sollte. Mal ganz idealistisch gesprochen: Ist es nicht egal, welchen Disziplinen der Wissensfortschritt zum Wohle der Menschheit zugerechnet wird? Welchen Unterschied macht es, wenn wir der Theorie nun &#8220;betriebswirtschaftlich&#8221;, &#8220;soziologisch&#8221; oder irgendeinen anderen Namen geben?<br />
Aus meiner Perspektive bleibt es jedoch nicht bei einem bloßen Namen, sondern &#8220;Die Soziologie&#8221; ist mit einer eigenen Sichtweise auf die Welt verbunden, die sie von anderen Disziplinen unterscheidet. Daher ist es aus meiner Perspektive wichtig, dass die Soziologie (nicht verstanden als Institution, sondern in Form der in ihr arbeitenden WissenschaftlerInnen) sich und damit die ihr eigenen Weltsicht in den Diskurs einbringt.<br />
Und genau da liegt oft genug das Problem, wenn öffentliche Diskurse von ökonomischen Theoriegebäuden dominiert werden.</p>
<p>Eine weiter Anmerkung: Nein, ich lehne mich mit meiner Prognose wirklich nicht weit aus dem Fenster. <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Doch ich denke, dass viele der von mir beschriebenen Entwicklungen wie eine größere kulturelle Diversität bisher im Bewusstsein der Wenigsten verankert ist. <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>By: Laser</title>
		<link>http://homosociologicus.de/2009/07/20/die-soziologie-am-scheideweg-%e2%80%93-soziologie-in-der-wissens-und-mediengesellschaft/#comment-935</link>
		<dc:creator><![CDATA[Laser]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jul 2009 10:06:26 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Na dann sag ich mal wieder hallo, mir gefällt diese Aufsatz reihe wirklich, dass muss ich schon sagen.

Deine Ansichten finde ich auch sehr interessant und nehme sie ähnlich war. Das Problem ist nicht, dass soziologische Theorien nicht angewendet werden, in der Öffentlichkeit wie auch interdisziplinär, irgendwie merkt nur niemand, dass diese Theorien von Soziologen sind. 

In meinem Nebenfach (ein genialer Mix namens &quot;Interkulturelle Wirtschaftskommunikation&quot;) fallen mir ständig Theorien auf die aus der Soziologie kommen, v.a. im BWL Teil wird dies aber keineswegs so genannt. Man versucht da eher sich alles selbst zuzuschreiben. Teilweise ist das schon fast amüsant :).

Nun stellt sich mir gerade allgemein die Frage: Wollen wir für jede Arbeit, die irgendwo verwendung findet, größtmögiche Resonanz bekommen. Oder auch mal stillschweigend Veränderungen aufzeigen, die andere übernehmen?

Eine gute Mischung aus beidem scheint mir am Besten. Nur stört es mich schon, dass keiner (bzw. wenige; und außerhalb des universitären Sektors) etwas mit dem generellen Begriff &quot;Soziologie&quot; anfangen können. 

Na ja, mein Kommentar ist jetzt irgendwie nicht sehr aussagekräftig, der Aufsatz wagt aber auch keine großen Sprünge aus dem Fenster =). Wissens-, Welt-, Mediengesellschaft sowie Interdisziplinarität erkenne ich heute schon in großen Zügen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Na dann sag ich mal wieder hallo, mir gefällt diese Aufsatz reihe wirklich, dass muss ich schon sagen.</p>
<p>Deine Ansichten finde ich auch sehr interessant und nehme sie ähnlich war. Das Problem ist nicht, dass soziologische Theorien nicht angewendet werden, in der Öffentlichkeit wie auch interdisziplinär, irgendwie merkt nur niemand, dass diese Theorien von Soziologen sind. </p>
<p>In meinem Nebenfach (ein genialer Mix namens &#8220;Interkulturelle Wirtschaftskommunikation&#8221;) fallen mir ständig Theorien auf die aus der Soziologie kommen, v.a. im BWL Teil wird dies aber keineswegs so genannt. Man versucht da eher sich alles selbst zuzuschreiben. Teilweise ist das schon fast amüsant <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Nun stellt sich mir gerade allgemein die Frage: Wollen wir für jede Arbeit, die irgendwo verwendung findet, größtmögiche Resonanz bekommen. Oder auch mal stillschweigend Veränderungen aufzeigen, die andere übernehmen?</p>
<p>Eine gute Mischung aus beidem scheint mir am Besten. Nur stört es mich schon, dass keiner (bzw. wenige; und außerhalb des universitären Sektors) etwas mit dem generellen Begriff &#8220;Soziologie&#8221; anfangen können. </p>
<p>Na ja, mein Kommentar ist jetzt irgendwie nicht sehr aussagekräftig, der Aufsatz wagt aber auch keine großen Sprünge aus dem Fenster =). Wissens-, Welt-, Mediengesellschaft sowie Interdisziplinarität erkenne ich heute schon in großen Zügen.</p>
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